Rome Monumenten

 
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Altare della Patria
 
Tomb of the Unknown Soldier
 
Vittoriano
 
Engelsburg - Castel Sant'Angelo
 
Engelsburg - Castel Sant'Angelo
 
Circus Maximus
 
Circus Maximus
 
Tempio di Vesta
 
Tempio di Vesta
 
Domus Aurea
 
Domus Aurea Rom
Altare della Patria - Vittoriano

Das imposante Denkmal für Vittorio Emanuele II. wurde zwar 1911 eingeweiht, jedoch erst 20 Jahre später vollendet. Der Architekt Giuseppe Sacconi gewann den 1883 veranstalteten Wettbewerb. Zur Realisierung des Bauvorhabens mussten allerdings das Aracoeli-Kloster und der Turm Pauls III. weichen. Das Monument aus Botticino-Marmor präsentiert sich mit einer riesigen Treppe, die von zwei geflügelten Löwen und zwei bronzenen Siegesstatuen flankiert wird. Am Ende der Treppe ist die Statue Roms mit den Triumphzügen der Arbeit und der Vaterlandsliebe von Angelo Zanelli zu sehen. Im Mittelpunkt des Monuments thront die bronzene, 12 Meter hohe Reiterstatue von Vittorio Emanuele II.

Den Abschluss des Monuments bildet eine pompöse, kurvenförmige Säulenhalle mit 16 Säulen und den Statuen der italienischen Regionen in der Attika. Des Weiteren erheben sich über den Propyläen des Bauwerks zwei kolossale bronzene Quadrigen mit geflügelten Siegesdarstellungen, die 1908 von Carlo Fontana und Paolo Bartolini geschaffen wurden. Das Denkmal trägt auch den Namen ‚Altar des Vaterlandes' und symbolisiert die erreichte Einigung Italiens. Seit 1921 befindet sich hier auch das Grab des Unbekannten Soldaten. Im Inneren des Gebäudes liegen das Museo Sacrario delle bandiere della Marina Militare und das Museo centrale del Risorgimento.

Engelsburg - Castel Sant'Angelo
Die Engelsburg ist ein typisches Beispiel dafür, wie Bauteile von anderen Bauwerken des antiken Rom wieder verwendet wurden. Das massive Bauwerk erhebt sich am rechten Ufer des Tiber. Ursprünglich liess Kaiser Publius Aelius Hadrian in den Jahren 123-139 n. Chr. die Burg als Mausoleum für sich erbauen. Anfangs bestand das Bauwerk aus drei übereinander liegenden Teilen mit abnehmendem Durchmesser und wurde von einer bronzenen Quadriga des Kaisers gekrönt. 271 n. Chr. begann das Mausoleum eine militärische Rolle zu spielen und wurde in die Aurelianische Mauer integriert. Im Laufe des Mittelalters und der Renaissance erfuhr die Burg mehrere bauliche Veränderungen. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde das Gebäude auf Wunsch der Päpste Nikolaus V. und Alexander VI. mit einem fünfeckigen Schutzwall umgeben und zur Residenz der Päpste ausgebaut. Als Krönung wurden im 16. Jahrhundert die Wohnräume Pauls III. eingerichtet. Der Besuch des monumentalen Bauwerks beginnt mit den römischen Überresten des kaiserlichen Mausoleums und führt weiter über die befestigte Burg in die päpstlichen Gemächer, wo man eine reich bestückte Sammlung von Skulpturen, Gemälden, Funden, Waffen, Möbeln und anderen Gegenständen bestaunen kann. Klein aber interessant ist die Pinakothek mit Exponaten aus den Sammlungen Menotti und Contini Bonaccossi.
Circus Maximus - Circo Massimo

Dieses älteste der römischen Stadien wurde im 7.-6. Jahrhundert v. Chr. erbaut. Das zwischen den Hügeln Palatin und Aventin gelegene Bauwerk war ursprünglich in Holz gebaut, wurde aber durch einen Brand im Jahr 31 v. Chr. zerstört. Augustus liess den Circus aus Marmor wieder aufbauen und schmückte ihn mit der Kaiserloge und dem Obelisken von Ramses II., der heute auf der Piazza del Popolo steht.

Im Jahr 64 wurde der Circus Maximus erneut ein Opfer der Flammen. Unter Nero begann der Wiederaufbau, der dann unter der Herrschaft Trajans zu Ende geführt wurde. Unter Caracalla (198-217) und Konstantin (306-337) wurde der Circus auf eine Kapazität von 300.000 Zuschauern erweitert. Hinzu kam des Weiteren der Obelisk von Tutmes III., der heute auf der Piazza San Giovanni in Laterano steht. Im Jahr 549 fanden die letzten Rennen im Circus Maximus statt, dann geriet das Bauwerk in Vergessenheit. 1934-35 begannen schliesslich Ausgrabungen, die einen Grossteil des südlichen Teils des Bauwerks wieder ans Licht brachten.

Tempio di Vesta

Der Tempel war der Göttin des Feuers geweiht, welches für das antike Rom eine wichtige symbolische Bedeutung hatte. Vestalinnen, aus Adelfamilien auserwählte Priesterinnen, hatten die Aufgabe, das heilige Feuer im Tempel zu hüten und nie ausgehen zu lassen. Sie genossen zahlreiche Privilegien, waren aber zur Jungfräulichkeit verpflichtet.

Der Legende nach sollen im Inneren des Tempels Gegenstände aufbewahrt worden sein, die Äneas aus Troja mitgebracht hatte. Das heutige Erscheinungsbild des Tempels geht zurück auf die letzte Renovierung nach dem Brand im Jahr 191 n. Chr. Das Bauwerk erhebt sich auf einem marmorverkleideten Podest. In seinem Inneren befindet sich die runde Cella mit Kegeldach, wobei letzteres eine Öffnung für den Rauch, der von der Feuerstelle aufstieg, aufwies.

Domus Aurea
Nach dem verheerenden Stadtbrand 64 n. Chr., dem ein Grossteil Roms zum Opfer fiel, liess Kaiser Nero 80 Hektar Land enteignen, um sich darauf die Domus Aurea erbauen zu lassen. Der neue Palast wurde an Stelle einer älteren, provisorischen Domus von Severus und Celerus entworfen und erstreckte sich vom Palatin bis zum Esquilin. Er war von solcher Grösse, dass das Vestibül eine vergoldete Kolossalstatue Neros mit einer Höhe von 35 Metern enthalten konnte. Der eine Arm der Statue war nach vorn gestreckt, der andere hielt einen Globus. Der Palast hatte drei Säulengänge mit einer Länge von einer Meile und war von Weingärten, Wäldern und Wiesen umgeben. Nach dem Willen Neros sollte der neue Palast auch eine ideologische Botschaft enthalten – er sollte Nero als den Begründer eines neuen Goldenen Zeitalters darstellen. Die Domus Aurea überlebte den Kaiser nur um einige Jahre. Aufgrund von dessen Unbeliebtheit wurde es von seinen Nachfolgern einfach beseitigt oder in den Bau anderer Gebäude integriert. Lediglich ein für Spaziergänge bestimmter Pavillon am Hügel Oppio hat die Jahrhunderte überdauert.
 
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